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Budziszewko in den Seiten wissenschaftlicher Studien – was sagen Historiker über uns?

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Budziszewko in den Seiten wissenschaftlicher Studien – was sagen Historiker über uns?
In den letzten Monaten sind zwei wichtige Publikationen erschienen, in denen Budziszewko erwähnt wird: „Zapiski Kazimierzowskie“ Nr. 35/2026 (ISSN 2080-0312) und „Majątki Wielkopolskie. Tom XI: Powiat obornicki“ (ISBN 978-83-967907-9-8). Dies ist eine hervorragende Gelegenheit, unsere Stadt aus der Perspektive von Historikern und Restauratoren zu betrachten und Budziszewko in den größeren Kontext der Regionalgeschichte einzuordnen.

 

„Zapiski Kazimierzowskie“ Nr. 35/2026
Titelbild der 35. Ausgabe der Zeitschrift "Zapiski Kazimierzowskie"

„Zapiski Kazimierzowskie“ Nr. 35/2026

„Zapiski Kazimierzowskie“ ist eine Zeitschrift des Vereins König Kasimir des Großen, die sich der Geschichte der Herrschaft Kasimirs des Großen, des späten Mittelalters und des damit verbundenen Erbes widmet. Die Ausgabe 35/2026 enthält unter anderem einen Artikel von Gustaw Wańkowicz mit dem Titel „Erinnerungen aus der Geschichte von Budziszewko“, der weit über einen allgemeinen historischen Abriss hinausgeht. Der Autor nennt konkrete Zahlen, Orte und Anekdoten, beispielsweise wenn er erwähnt, dass Budziszewko in der Zwischenkriegszeit von 37 deutschen und 38 polnischen Familien bewohnt war, auf eine lokale Legende hinweist, der zufolge ein unterirdischer Kanal vom Palast zum Teich führte, und schließlich anschaulich den Weg nach Studzieniec beschreibt, den Józef Łubieński der Legende nach so kurvenreich angelegt haben soll, dass er bis heute sehr verschlungen ist. Dank solcher Details erhält der Leser mehr als nur eine einfache Zeitleiste – er beginnt sich vorzustellen, wie der Alltag im Dorf aussah, wie die Beziehungen zwischen dem Gutshof und den Bewohnern waren und wie sich lokale Geschichten mit der größeren Geschichte Polens verflechten.

Dieser Artikel erwähnt daher Budziszewko und stellt unser Dorf in den Kontext der polnischen Geschichte – als Punkt auf einer Karte alter Güter und Wege sowie als Teil eines größeren Siedlungsnetzes in der Region. Dadurch wird dem Leser deutlich, dass Budziszewko nicht nur ein „kleines Städtchen am Ende einer Straße“ ist, sondern Teil einer Geschichte, die von professionellen Forschern der polnischen Geschichte untersucht wird.

Die Zeitschrift „Zapiski Kazimierzowskie“, herausgegeben von der König-Kasimir-der-Große-Vereinigung, kann kostenlos als PDF-Datei von der Website des Verlags heruntergeladen werden: https://kazimierzwielki.pl/wp-content/uploads/2022/01/Zapiski_35_Tresc.pdf . Ein Besuch der Homepage von „Zapiski Kazimierzowskie“ lohnt sich ebenfalls. Dort bietet die Vereinigung auch vollständige Inhalte aus anderen Ausgaben der Zeitschrift an – eine wahre Fundgrube an Artikeln über Kasimir den Großen, die Städte und Orte Kasimirs des Großen sowie lokale historische Initiativen. Falls Sie eine gedruckte Version der Zeitschrift bevorzugen, wenden Sie sich am besten direkt an die Redaktion der Vereinigung, da gedruckte Exemplare hauptsächlich an Mitglieder, Bibliotheken und Partnerinstitutionen versandt werden. Weitere Informationen finden Sie unter: https://kazimierzwielki.pl/zapiski-kazimierzowskie-2/


„Majątki Wielkopolskie. Tom XI: Powiat obornicki”

Die zweite Publikation, „Wielkopolska Estates. Band XI: Obornicki County“, ist der elfte Band der renommierten Reihe „Alte Wirtschaftsgebäude“, herausgegeben vom Nationalen Museum für Landwirtschaft und Agrar- und Ernährungswirtschaft in Szreniawa. Die Autoren untersuchen Budziszewko nicht nur im Hinblick auf seine Besitzgeschichte, sondern vor allem als „Palast-“ und „Wohnkomplex“. Sie präsentieren detaillierte Grundrisse, die Raumaufteilung und die Verbindung des Palastes mit dem Park und dem Bauernhof. Die Leser finden Beschreibungen des klassizistischen Palastes und seiner Umgestaltungen im 19. und 20. Jahrhundert sowie einen Vergleich von Archivpostkarten mit dem heutigen Panorama des Anwesens. So können sie die Entwicklung der Gebäudeform und der umliegenden Grünanlage nachvollziehen.

Der gesamte Gutshofkomplex, bestehend aus Scheune, Brennerei und Wirtschaftsgebäuden, wird mit gleichem Interesse präsentiert und bis ins kleinste Detail beschrieben – von den Baumaterialien über die Dachkonstruktion bis hin zur Funktion der einzelnen Bereiche. Das Buch führt den Leser Schritt für Schritt durch diese Gebäude – von Lageplänen alter Landkarten über Archivfotografien bis hin zu aktuellen Fotos und Inventarlisten – und macht Budziszewko so zu einem der architektonisch bedeutendsten Anwesen im Kreis Obornicki, weit mehr als nur ein „Dorf mit einem Palast“, wie oft fälschlicherweise angenommen wird. Auch die Geschichte der aufeinanderfolgenden Besitzer des Anwesens wird ausführlich dargestellt.

Die Publikation wird vom Nationalen Museum für Landwirtschaft und Agrar- und Lebensmittelindustrie in Szreniawa vertrieben. Der Band ist Teil der Reihe „Alte Bauernhofgebäude“ und wird unter anderem im Museumsshop angeboten. Das Buch wurde im Regionalmuseum Rogoźno und in der Stadtbibliothek Oborniki vorgestellt. Dort lohnt es sich, nach einem Exemplar oder möglichen zukünftigen Lieferungen zu fragen. Das Buch kann während der Veranstaltungen vor Ort erworben werden. Daher ist es ratsam, das Museum direkt zu kontaktieren: https://rck.rogozno.pl/141-kontakt.html . Aktuell ist das Buch im Regionalmuseum Rogoźno erhältlich.

„Majątki Wielkopolskie. Tom XI: Powiat obornicki”
Cover des Buches mit dem Titel „Wielkopolska Estates. Obornicki County“
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